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Übersetzungsprojekt

Was die FrÜhen Christen zum Thema Freier Wille glaubten

Die frühen Christen haben stark an den freien Willen geglaubt.  Zum Beispiel, Justin der Märtyrer brachte dieses Argument den Römern vor:  "Wir haben es von den Propheten gelernt, und wir halten es für wahr, dass Strafen, Züchtigungen und Belohnungen nach dem Verdienst der Taten eines jeden Menschen ausgeteilt werden.  Andernfalls, wenn alles nach Schicksal geschieht, dann ist nichts in unserer eigenen Macht.  Denn wenn es vorherbestimmt wäre, dass ein Mensch gut und ein anderer böse ist, dann verdient weder der erste ein Lob noch der letzte einen Tadel.  Es sei denn, die Menschen haben die Macht, aus freiem Willen das Böse zu vermeiden und das Gute zu wählen, können sie für ihre Taten nicht zur Rechenschaft gezogen werden - wie immer diese aussehen....  Denn der Mensch würde weder eine Belohnung noch ein Lob verdienen, wenn er nicht von sich aus das Gute wählen würde, sondern lediglich zu diesem Zweck geschaffen worden wäre.  Gleichermaßen, wenn ein Mensch böse wäre, würde er keine Strafe verdienen, da er nicht fähig wäre, irgendetwas anderes zu tun als nur das, wozu er geschaffen wurde.

Clemens brachte dieselbe Ansicht so zum Ausdruck: "Weder Lob noch Verdammnis, weder Belohnungen noch Strafen, sind rechtens, wenn eine Seele nicht die Macht zum Wählen bzw. zum Vermeiden hat, d.h. wenn das Böse unfreiwillig ist."

Archelaus, der ein paar Jahrzehnte später geschrieben hat, wiederholte dieselbe Sichtweise:  "Alle Wesen, die Gott gemacht hat, hat Er sehr gut gemacht.  Und Er verlieh jedem einzelnen das Empfinden eines freien Willens, und durch diesen Maßstab führte Er auch das Gesetz des Gerichts ein...  Und sicher darf jeder, der nur will, die Gebote halten.  Aber wer sie verachtet und sich zu dem abwendet, was ihnen entgegen steht, wird sich ohne Zweifel diesem Gesetz des Gerichts eines Tages stellen müssen...  Es kann keinen Zweifel geben, dass jeder Mensch, indem er die Macht seines Willens einsetzt, den Verlauf seines Lebens in jeder beliebigen Richtung gestalten kann."

Methodius, ein christlicher Märtyrer, der nahe Ende des dritten Jahrhunderts lebte, schrieb Ähnliches: "Jene (Heiden), die urteilen, dass der Mensch keinen freien Willen hat, sondern sagen, dass er von den unvermeidlichen Zwängen des Schicksals dirigiert wird, machen sich eines großen Frevels gegenüber Gott Selbst schuldig, da sie Ihn zu Ursache und Autor der menschlichen Bosheit erklären."

Die frühen Christen haben nicht einfach über diese Sache spekuliert, sondern sie basierten ihr Verständnis auf den folgenden Schriftstellen, unter anderem:

•"Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe." (Joh 3,16)

•"Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten, sondern er ist langmütig euch gegenüber, da er nicht will, dass irgendwelche verloren gehen, sondern dass alle zur Buße kommen." (2 Pet 3,9)

•"Und der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer es hört, spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme! Wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst!" (Offb 22,17)

• "Ich rufe heute den Himmel und die Erde als Zeugen gegen euch auf: das Leben und den Tod habe ich euch vorgelegt, den Segen und den Fluch! So wähle das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen." (5 Mo 30,19)

Ursprünglich also war es die heidnische Welt, nicht die Christen, die an eine Vorherbestimmung glaubte.

Aus Wer sind die wahren Häretiker? (in englischer Sprache)

von David Bercot

Um mehr darüber zu lernen, was die frühen Christen über Freien Willen und Vorherbestimmung glaubten, empfehlen wir folgende Quellen:

S-Predestination.gifCD: Vorherbestimmung (in englischer Sprache)
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Was die Frühen Christen über Vorherbestimmung und Freien Willen glaubten (in englischer Sprache). Der theologische Kampf zwischen den Calvinisten und den Arminianern, d.h. zwischen denen, die an eine Vorherbestimmung, und denen, die an einen Freien Willen glauben, ist unter Theologiestudenten wohl bekannt. Aber in welchem Lager, wenn überhaupt, haben sich die frühen Christen befunden? Das historische Zeugnis hierzu ist ziemlich klar.
70 min. CD.

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S-Dictionary.jpgLexikon Frühchristlicher Lehre (in englischer Sprache)
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David W. Bercot, Redakteur. Dieses gut recherchierte Werk ist eine Sammlung von mehr als 7000 Zitaten - alphabetisch nach Themen geordnet - aus den Schriften der frühen Christen. Erfahren Sie, was die frühen Christen zu den verschiedensten Dogmen und strittigen Fragen des Lebens glaubten. Jedes Zitat enthält einen Hinweis auf die Band- und Seitennummer, wo es in dem 10 Bände umfassenden Satz Vor-Nicänische Väter (in englischer Sprache) gefunden werden kann. Auf diese Weise dient das Werk gleichzeitig als hervorragender Index zu Vor-Nicänische Väter. Ein Muss für jeden Pastor und

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