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Übersetzungsprojekt

Die Donatisten

Die nordafrikanische Christenheit hatte die Tendenz, kompromisslos zu sein.  Sie war bereit, Gefangenschaft und Märtyrertum zu erleiden, und sie hatte keine Angst davor, Stellung gegen den Rest der Kirche zu beziehen, wenn sie meinte, im Recht zu sein.

Es gab Zeiten sowohl der Verfolgung als auch des Friedens während der gesamten Zeit vor der "Bekehrung" des Konstantin.  Eine der heftigsten und am weitesten verbreiteten Verfolgungen - die sogenannte "Große Verfolgung" - geschah unter Diocletian in den Jahren 303-305 n. Chr.  Viele Christen wurden ins Gefängnis geworfen und erlitten den Märtyrertod.  Den Leitern wurde befohlen, alle Schriften der Christen zu übergeben, damit sie verbrannt würden.  Die dies taten, wurden von anderen Christen traditores genannt (aus dem Latein:  tradere = übergeben).  Daher stammt das englische Wort 'traitor' (dt., Verräter).

Unter denen, die einen solchen Klerus anprangerten, befand sich eine Gruppe von Bekennern im Gefängnis in Karthago.  ("Bekenner" waren Christen, die Christus vor den Behörden bekannten und als Folge davon ins Gefängnis geworfen wurden.)  In Karthago war der Klerus ganz lässig geworden.  Einige von ihnen waren traditores; andere sympathisierten mit den traditores.  Darunter war der Bischof von Karthago und sein Erzdiakon namens Caecilian.  Er war wegen der Predigten und Anklagen, die die Bekenner gegen ihn vorbrachten, sehr erbost.  Er verbot den Christen sogar, den Bekennern Lebensmittel ins Gefängnis zu bringen.

Nachdem die Verfolgung vorbei war, brodelten diese Probleme unterschwellig weiter.  Als der Bischof im Jahr 311 n. Chr. starb, wurde Caecilian von denen, die an der Macht waren, schnell zu seinem Nachfolger ernannt.  Das waren eher die weltlich Gesinnten, und sie haben den allgemeinen Willen des Volkes nicht vertreten.  Deswegen ernannte die Mehrheit der Christen in Karthago, in Zusammenarbeit mit den Bischöfen vom nahe gelegenen Numidia, ihren eigenen Bischof, Majorinus.  Nach seinem Tod wurde Majorinus später durch einen lebhaften, freimütig redenden Leiter namens Donatus ersetzt.

So entstand die Gruppe, die dann von ihren Gegnern "Donatisten" genannt wurde.  Schließlich befanden sich die "Donatisten" in einem offenen Konflikt mit der katholischen Staatskirche.

Für detailliertere Ausführungen über die Entstehung der Donatisten und ihre Geschichte, empfehlen wir die folgende CD oder Kassette hierzu von David Bercot, Redakteur des A Dictionary of Early Christian Beliefs (dt., Lexikon Frühchristlicher Lehren).

 


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